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Dew-Scented im Interview

Die Qualitätsthrasher von Dew-Scented kloppen mit ihrem neuen Werk "Intermination" wieder einmal alles in Schutt und Asche! Grund genug, das einzig verbleibende Gründungsmitglied Leif (der übrigens gar nicht mehr in Niedersachsen wohnt!) mit ein paar Fragen zu belästigen. Der Sänger plaudert nicht nur über das neue Album, sondern erklärt auch, warum er keinen iPod besitzt und wer in der Band die coolsten Shirts besitzt...

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(Bildquelle: Metal Blade Records)

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Profanity im Interview

Mit ihrer Mini-CD “Hatred Hell Within” haben die Kollegen von Profanity ein mehr als gelungenes Comeback hingelegt. Drummer Armin war so nett mit mir ausführlich über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Band zu sprechen – Lest selbst:

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(Bildquelle: Band/Facebook)

Sei gegrüßt Armin! Wie läuft es gerade bei Dir und der Band?

Hallo Christian, hier der Armin von Profanity. Bei mir persönlich läuft alles relativ normal und was die Band betrifft, da finde ich läuft es eigentlich ziemlich gut für die kurze Zeit, in der wir wieder am Start sind! Wir haben eine neue Veröffentlichung, wenn auch nur eine Mini-CD, aber so „Mini“ ist die auch nicht und wir haben auch schon einige Konzerte gespielt mit dem alten/neuen Line-up! Alles in Allem läuft es sehr gut bis auf ein paar Rückschläge, die sich aber soweit wieder erledigt haben.

Wäre super, wenn Ihr Euch kurz vorstellen könntet!

Wir sind Profanity aus Deutschland/ Bayern, machen technischen Death Metal. Als „Einflüsse“ würde ich Bands wie Hate Eternal, Necrophagist, Dying Fetus, Misery Index, Suffocation nennen wobei wir aber eine ziemlich genaue Vorstellung haben von unserer Version von extremer Musik. Unser derzeitiges Line-Up besteht aus Thomas (Gitarre/Gesang), Daniel (Bass), und mir (Drums). Die Band wurde 1993 von Thomas gegründet, und bis zum Debut-Album „Shadows To Fall“ das 1997 erschien, entstanden zwei Demos „The Transitory“ und „Into The Unforseen“. 1999 wurde die erste Split-Single mit Lividity aus USA, und ein Jahr später das Album „Slaughtering Thoughts“ bei dem deutschen Indie-Label „Cudgel Agency“ veröffentlicht. 2002 wurde eine weitere Single „Humade Me Flesh“ in Eigenregie veröffentlicht. Im gleichen Jahr ging es als Support für Cryptopsy und Haemorrhage auf Europatour. 2004 spielten wir dann in New York mit Uphill Battle, Exhumed und Misery Index, und auf dem besagten Maryland Deathfest. Danach beschränkten wir uns nur noch auf das Schreiben neuer Songs, und bis 2006 entstanden dann acht neue Songs mit einer Spielzeit von einer Stunde. Dann kam das ganz „normale Leben“ dazwischen und 2011 ging es dann wieder weiter. 2012 spielten wir dann wieder das erste Konzert seit eben 2004 und 2014 haben wir dann die neue Mini-CD „Hatred Hell Within“ über Rising Nemisis Records veröffentlicht. Derzeit arbeiten wir an den Aufnahmen zum nächsten Album „The Art of Sickness“!!!

Bevor wir zu Eurer hervorragenden neuen EP kommen, würde ich gerne erst mal ein wenig in der Vergangenheit verweilen. Gegründet wurde die Band im Jahre 1993. Was waren damals die musikalischen Vorbilder, die Euch so begeistert haben, zu sagen: "So was will ich auch spielen!"?

Es waren eben Bands wie Malevolent Creation, Cannibal Corpse, Solstice, Death die uns dazu bewegten auch so was spielen zu wollen. Schnell, brutal und abgefahren, das hat uns voll gepackt!!

Thomas, ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Band. Hat er immer noch Kontakt zu den damaligen Mitstreitern?

Soviel ich weiß hat Thomas keinen Kontakt mehr zu den Leuten aus den Demozeiten. Ich würde mal sagen, dass die Musik die auf den Demos auch zu hören ist nicht unbedingt das ist was Thomas eigentlich machen wollte, das Ganze war halt damals ein Kompromiss weil natürlich jeder seinen Part in die Musik einbringen sollte. Aber Thomas hatte schon seit Gründung der Band eine ziemlich genaue Vorstellung davon wohin die musikalische Reise gehen sollte. Das wurde ja dann ab 1995 ohne Kompromisse durchgezogen indem zuerst Martin (Bass) und dann ich 1996 zur Band kamen.

Wenn ich richtig informiert bin bist Du und Daniel seit 1996 Teil der Band. Wie schafft man es, so lange miteinander zu spielen? Seid Ihr auch über die Band hinaus privat stark miteinander verbunden?

Das ist nicht ganz richtig, was aber stimmt, dass ich 1996 eingestiegen bin und zu der Zeit war aber Martin am Bass. Daniel übernahm dann von 1997 bis 2000 den Bass und danach wieder der Martin von 2000 bis 2013. Ab 2013 wieder der Daniel, eigentlich ganz einfach... Bei uns Dreien bzw. Vieren hat es einfach gepasst, und natürlich sind wir auch über die Band hinaus sehr gute Freunde, die auch privat viel miteinander unternehmen.

Wie passt der Kollege Martin Bauer in diese Konstellation? Wenn man den Angaben auf "Metal-Archives" Glauben schenkt, hattet Ihr zwischendurch zwei Bassisten, bitte kläre mich auf!

Wie schon geschrieben kam Martin 1995 zu Profanity am Bass, bis er aus privaten Gründen 1997 die Band wieder verlassen musste. Danach übernahm dann der Daniel den Bass. Mit Daniel nahmen wir dann auch unsere erste Full-Length CD „Shadows To Fall“ auf und auch auf der Split „Drowned in Dusk“ ist Daniel zu hören. 2000 verließ Daniel die Band und somit kam dann wieder Martin ins Spiel, der dann bis zum Jahr 2013 mit uns spielte. Als er sich aber dann entschied mit seiner Familie nach Übersee auszuwandern, kam es dann durch einen Hammer Zufall zustande dass Daniel wieder den Bass bei uns übernahm. Somit hatten wir eigentlich nie zwei Bassisten zur selben Zeit.

Eure beiden Demos "The transitory" (1994) und "Into the unforseen" (1995) kenne ich leider nicht. Was kannst Du mir darüber erzählen?

Die Musik auf den beiden Demos hat mit der Musik so wie Du sie jetzt von uns kennst nichts zu tun. Das war einfach die Anfangszeit von Profanity und mit Sicherheit auch sehr wichtig denn schließlich führten auch diese Demos hin zu der Musik wie wir sie heute spielen. Beide Demos wurden selbst aufgenommen mit für damalige Verhältnisse sehr viel Aufwand. Soviel ich weiß auch noch mit einem Vier-Spur Recorder und dann wurden davon DAT-Tapes angefertigt und davon in tagelanger Arbeit die eigentlichen Demotapes angefertigt. Kopiert wurde zu Hause über die Stereoanlage, tagelang...

Dann kam 1997 Euer Debüt "Shadows to Fall". Da ward Ihr dann schon in der jetzigen Besetzung, oder?

Richtig, das Debüt-Album „Shadows To Fall“ kam in der jetzigen Besetzung zustande. Nachdem sich der Martl aus privaten Gründen ausklinken musste, fanden wir zum Glück mit Daniel einen perfekten Ersatz, und konnten nun das Album „Shadows To Fall“ aufnehmen und an den Mann bringen.

Ich kann es einfach nicht lassen, aber was habt Ihr Euch denn bei diesem Cover gedacht, bzw. wer hat das damals angefertigt?

Nun ja, da wir damals nicht gerade viel Geld zur Verfügung hatten und auch kein Label am Start hatten, haben wir uns entschlossen das Cover von einem lokalen Künstler anfertigen zu lassen. Da wir kein Gemetzel oder andere bluttriefenden Bilder haben wollten, wir aber unseren Gedanken zu dem Album freien Lauf lassen wollten, kam es dann halt zu dem nicht ganz so Death-Metal typischen Cover. Sagen wir´s mal so, es war nicht einfach die eigenen Ideen und Gedanken über den Künstler aufs Bild zu bringen. Und zu der Zeit war noch Handarbeit angesagt, das heißt, dass bei jeder Änderung das Bild neu gemalt wurde, und somit auch teurer wurde. So kam es dann nach langem hin und her zu einem Kompromiss, und das nicht ganz so glückliche Cover zierte dann somit die CD.

Im Gegensatz zum Cover war die Musik auf der CD schon damals verdammt gut und wie ich finde auch auf einem recht hohen Niveau angesiedelt. Woher kommen Eure musikalischen Fähigkeiten? Alles selbst erarbeitet, oder hattet Ihr professionellen Unterricht?

Von uns hatte jeder schon mal professionellen Unterricht, wobei sich das bei jedem von uns drei zeitlich schon unterschieden hat. Bei Tom dürften es so zwei Jahre gewesen sein, bei Daniel bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, aber ich denke das dürfte auch so in dem Zeitrahmen liegen, und bei mir waren es dann doch an die fünf Jahre Unterricht. Den Rest des musikalischen Können´s hat sich dann jeder noch selber erarbeitet.

Nach der "Drowned in dusk" Single und der geilen Split mit "Lividity" kam dann im Jahre 2000 das zweite Album "Slaugthering thoughts" heraus. Besseres Cover, noch bessere Musik. Würdest Du mir zustimmen, dass man auf der Platte schon den Wandel hin zu diesem technischen bis progressiven Death Metal gut erkennen kann?

Da kann ich Dir nur zustimmen, bei „Slaughtering Thoughts“ kann man schon eher die zukünftige musikalische Richtung feststellen. Bei „Shadows To Fall“ sind auch noch viele Einflüsse aus dem „melodischeren Bereich“ dabei, die wie ich finde auf der „Slaughtering Thoughts“ fast völlig verschwunden sind. Das lag auch daran, dass wir musikalisch immer besser wurden, und auch auf unseren Instrumenten immer besser wurden. Somit konnten wir mit „Slaughtering Thoughts“ unserer Version von extremer Musik auf alle Fälle einen großen Schritt näher kommen.

Profanity  Hatred hell within bearbeitet 1Besonders gut kann man diesen Weg wie ich finde, dann an dem Song "Humade me flesh" (übrigens saucooler Titel!) von der gleichnamigen EP nachvollziehen. Der Song würde auch gut auf die neue Scheibe passen, oder?

Tja, ein kleines Wortspiel in einem Titel kann nie schaden!!! „Humade Me Flesh“ war eigentlich der erste neue Song der nach dem „Slaughtering Thoughts“-Album entstanden ist, und somit auf die gleichnamige EP „Humade Me Flesh“ kam. Ab dem Zeitpunkt hat sich auch unser Songwriting grundlegend geändert, die Songs entstanden nicht mehr nur im Proberaum, sondern wurden zum größten Teil zu Hause ausgearbeitet. Da der Song auch mal auf ein volles Album kommen sollte, wurde der Song nochmal überarbeitet und hat nun seinen Platz auf der neuen Mini-CD „Hatred Hell Within“ unter dem Titel „I am your soul“ gefunden.

Auf jener EP covert Ihr dann noch jeweils einen Song von Terrorizer und Death. Letztere Wahl liegt bei Eurem Sound fast schon auf der Hand. Warum habt Ihr aber Terrorizer ausgewählt?

Das kam daher, dass wir alle auf „World Downfall“ von Terrorizer standen und wir einfach einen schnellen kurzen Song, also ein „amtliches Brett“ auf die EP packen wollten. Zumal wir den Song auch live fast immer spielen lag das eigentlich auf der Hand den Song auch mal aufs Band zu bringen.

Dann war plötzlich Sendepause im Hause Profanity, aber Ihr habt Euch niemals aufgelöst, oder bin ich da falsch informiert?

Völlig richtig, wir haben uns nie aufgelöst, sondern uns nur mal „zurückgezogen“ um privat und beruflich einiges zu verändern.

Was ist geschehen, dass in Eurer Biografie eine solche Lücke klafft? Ich vermute mal, das "normale" Leben hat einfach seinen Tribut gefordert?

Das ist genau der richtige Ausdruck dafür! Zum einen waren wir schon etwas ausgepowert von der ganzen Live-Spielerei und zum anderen waren da noch die ganz normalen Sachen wie Beziehungen, Hochzeit, Kinder und die berufliche Weiterbildung, die uns zu der langen Auszeit brachten.

Wann fing es dann an, dass Ihr wieder das Feuer in Euch gespürt habt, um noch mal neu durchzustarten? War das ein längerer Prozess, oder eher eine spontane Aktion?

Das war im Jahr 2011, als privat wieder alles „normale“ Formen annahm, u.a. auch die beruflichen Weiterbildungen beendet waren und wir uns fragten, was wir nun mit den acht Songs, die wir noch fertig da liegen hatten machen wollten, und wie es mit der Band weitergehen soll. Es war nicht ganz so einfach, da uns der Martl mitteilte, dass er Live und im Proberaum aus privaten Gründen nicht mehr so viel Zeit investieren kann. Dann kam die Idee, die Songs einfach nur aufzunehmen ohne Konzerte zu spielen, was wiederum Tom und mir nicht ganz so gefiel. Und somit haben wir uns dann geeinigt die Songs aufzunehmen und ein paar Konzerte zu spielen, so dass das Ganze nicht zu viel wird. Es war also nicht ganz so spontan, sondern hat schon ein bisschen Zeit gebraucht um das Ganze wieder zum Laufen zu bekommen.

Jetzt sind wir endlich bei der neuen Platte angekommen. Wie schweinegeil das Werk ist, kann man in meiner Rezension nachlesen, seid Ihr selber auch zufrieden mit dem Ergebnis?

Ja, danke nochmal für die Hammer Kritik, das freut uns natürlich sehr!!! Also ich kann nur von mir reden, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Endlich haben wir nun einen amtlichen Sound für unsere Musik bekommen, der die Musik an sich so zur Geltung bringt, wie wir uns es eigentlich immer gewünscht haben. Dass die Musik gut ist wussten wir eigentlich schon vorher, aber was der Christoph Brandes vom Iguana Studio da Soundtechnisch gezaubert hat, ist echt der Wahnsinn!!!

Sind die drei Songs komplette "Neuware", oder stecken da auch noch Ideen oder Fragmente von früher mit drin?

Der aktuellste Song ist „Melting“ das ist eigentlich dann der neunte Song, der entstand erst in der Zeit zwischen 2010 und 2011, und sollte ein etwas eingängiger Song werden, der das Ganze etwas auflockert. Die anderen zwei Songs „I Am Your Soul“ und „Hatered Hell Within“ entstanden in der Zeit von 2002 bis 2006.

Sehr beachtlich finde ich die extreme Steigerung Eurer musikalischen Fähigkeiten! Wie viel muss man üben/trainieren, um so gut zu werden?

Zum einen spielen wir nun schon seit gut 25 Jahren Musik, aber ohne regelmäßiges Üben läuft da gar nichts. Somit kann ich sagen, dass jeder für sich schon so drei bis viermal die Woche übt, um diesen Level halten zu können bzw. um besser zu werden.

Waren Musik und Texte eine Gemeinschaftsarbeit, oder hat bei Euch jeder seinen ganz eigenen Arbeitsbereich?

Musikalisch ja, da erarbeiten wir uns eine Basis, und anschließend trägt jeder seinen Teil dazu bei, aber mit den Texten ist das so ne Sache, die bis jetzt eigentlich immer nur einer gemacht hat. Da muss man schon eine gewisse Muse dazu haben um Texte zu schreiben. Bei mir funktioniert das leider nicht so gut, ich bin eher besser im musikalischen Bereich. Aber der Tom und Martl haben da eine sehr gute Kreativität beim Texte schreiben, und können Ihren Gedanken freien Lauf lassen, was bis jetzt sehr gut funktioniert hat.

Wie seid Ihr auf Euer Label Rising Nemesis Records gekommen? Kanntet Ihr Nasar vielleicht schon vorher? Der Kollege hat ja ein gutes Händchen für hervorragenden Underground Death Metal. Fühlt Ihr Euch wohl dort?

Tom hatte schon weit vor der Veröffentlichung die Fühler nach Labels ausgestreckt, und hier und da mal angefragt, doch von den größeren Labels hatte keiner so recht Interesse eine Mini-CD zu veröffentlichen. Nasar von Rising Nemesis Records hatte in der Vergangenheit schon mal Interesse gezeigt, und war nun auch nicht abgeneigt die neue Mini-CD zu veröffentlichen. Nachdem dann alle Formalitäten geklärt waren, ist dann ein Vertrag zustande gekommen. Wir sind zufrieden mit dem was Nasar für uns macht, und fühlen uns auch ganz wohl bei ihm.

Das Cover ist ganz großartig geworden. Wer hat das angefertigt?

Das Cover hat Federico Musetti aus Italien gemacht, ein sehr guter Künstler der die Sache genau auf den Punkt gebracht hat! Dieser Kontakt hat sich durch das Stöbern im Internet ergeben, und war das Beste dass wir machen konnten.

Nicht nur (aber auch) deswegen schreit die Scheibe ja nach einer Vinyl Auflage (am besten sogar 'ne Picture Disc!). Gibt es dahingehende Überlegungen?

Es gibt zwar immer wieder mal Anfragen wegen Vinyl, aber so richtig haben wir uns damit noch nicht auseinander gesetzt. Zum einen ist das eine finanzielle Sache und zum anderen müssten wir das erst mal mit Nasar bequatschen. Aber ich werde den Gedanken mal ganz konkret in die Runde geben, ob wir es dann umsetzen, kann ich dir aber jetzt leider noch nicht sagen.

Die Death Metal Szene und ganz besonders die deutsche ist ja im Moment in einem gewaltigen Aufwind. Verfolgst Du das und was ist Deine Meinung zu den vielen neuen und jungen Bands?

Ich kann nur sagen, dass ich die Szene schon verfolge, und dass das momentan der Wahnsinn ist wie die Szene wächst, wie viele neue Death Metal Bands aus dem Nichts auftauchen, und wie viel alte Death Metal Bands wieder aus der Versenkung hoch kommen! Was speziell die neuen jungen Bands angeht kann ich eigentlich nur sagen, dass es schon viele gute Bands gibt, die richtig gute Musiker sind und auch super Musik machen, aber es gibt da auch Bands wo ich persönlich sagen muss, sorry geht gar nicht. Aber das ist ja auch Geschmackssache! Aber Grundsätzlich ist es schon enorm was teilweise die Musiker schon in jungen Jahren drauf haben!

Ihr seid "alte Hasen" der Szene. Im Vergleich zu früher: Was ist heute besser, was nicht?

Durch die neue Technik (Internet, Facebook, Online-Shops, Aufnahmeprogramme) ist vieles schon einfacher geworden, wobei das nicht heißt, dass man deswegen weniger Zeit benötigt. Es ist halt auch alles ein wenig schneller geworden, und wenn man nicht am Drücker bleibt ist man gleich weg vom Schuss. Früher waren die Wege einfach länger um etwas zu erreichen, heute schreibst du die betreffende Person über Facebook an und binnen von Minuten hast du deine Antwort, oder auch nicht. Was natürlich etwas schade ist, dass viele Leute keine CDs mehr kaufen und sich nur noch über iTunes oder YouTube die ganzen Sachen herunterladen. So wird es für die Bands immer schwerer, ihre Unkosten zu decken, da durch die CDs nicht mehr so viel hängen bleibt. Fazit: Vieles ist leichter, aber der ganze Fortschritt hat auch seine Schattenseiten!!!

Was die sogenannten "Sozialen Medien" (Facebook, Bandcamp...) angeht, seid Ihr definitiv auf der Höhe der Zeit. Heutzutage ein notwendiges Übel, oder macht Euch das auch richtig Spaß?

Natürlich ist es in der heutigen Zeit ein notwendiges Übel die „Sozialen Medien“ zu nutzen, und es kostet auch teilweise sehr viel Zeit das Ganze zu pflegen, aber es macht auch Spaß zu sehen wie das Ganze wächst und wie schnell man Kontakte zu anderen Bands oder Fans aufbauen kann.

Man kann Eure beiden Alben als CD immer noch bei Euch käuflich erwerben. "Humade me Flesh" und "Slaughtering thouhgts" auch digital. Warum nicht auch "Shadows to fall"?

Wir haben seit ein paar Monaten auch unseren eigenen online Shop. Zu finden im www unter: http://profanitydeathmetal.bigcartel.com/ dort kann man momentan zwei T-Shirts von uns kaufen und es gibt natürlich die CD „Hatred Hell Within“, die CD „Slaughtering Thoughts“ und auch „Shadows To Fall“. Ich denke wir bieten die Sachen auch zu einem sehr fairen Preis an. Für Bands wie uns ist es natürlich eine super Möglichkeit CDs und Merch unter die Leute bringen, auf einem einfachen Weg und was halt super ist, man unterstützt die Band direkt. Übrigens, Jeder der bei uns über diesen online Shop bestellt bekommt das Vinyl „Humade Me Flesh“ gratis dazu!

Gibt es Überlegungen, die beiden Demos noch mal aufzulegen (vielleicht mit den Songs der Singles als Bonus!)?

Wir versuchen eigentlich den Fokus auf die Zukunft zu legen, und werden uns mit den Demos nicht mehr beschäftigen.

Wie viel Fan seid Ihr selber? Seid Ihr fleißige Konzertbesucher, sammelt Ihr Tonträger, seid Ihr immer auf der Suche nach neuen, coolen Bands?

Natürlich ist man immer noch Fan, auch wenn man schon etwas älter geworden ist, doch ist es nicht mehr ganz so extrem wie früher. Man sucht sich halt die Konzerte schon etwas aus, da es zeitlich durch Beruf und Familie auch nicht mehr so ganz einfach ist ein Konzert zu besuchen. Was die Tonträger angeht kann ich nur von mir reden, und ich kaufe immer wieder mal CDs, weil ich es einfach besser finde ein Booklet von einer CD in der Hand zu halten, und mit dem Kauf der CD die Bands zu unterstützen. Und ja, wir sind auch noch auf der Suche von neuen Bands, wobei das eher zufällig passiert oder durch Tipps von anderen.

Was hört Ihr so privat? Nur vom Allerhärtesten, oder findet man auch Helene Fischer in Eurem CD-Regal?

Helene Fischer wirst du bei uns nicht finden, da wir von Volksverblödung eigentlich nicht viel halten, aber die Auswahl beschränkt sich nicht nur auf die härteste Gangart. Im Großen und Ganzen hören wir schon überwiegend die aktuellen Death Metal Scheiben wie Misery Index, Vader, Behemoth, Aborted, Suffocation aber auch Sachen wie Alice in Chains, Dream Theater, Tool oder Dire Strates.

Was sind so die nächsten Pläne für Profanity? Festivals, Tour....?

Momentan arbeiten wir an den Aufnahmen zum neuen Album „The Art Of Sickness“, und ab September geht es dann wieder mit Live-Auftritten los. Da werden wir dann auf dem Deathfeast in Andernach, und auf dem Augsburg Deathfest spielen, und bis zum Jahresende noch ein paar Einzelgigs. Eine Tour ist derzeit nicht in Planung, da das zeitmäßig nicht mehr ganz so einfach ist mit Familie.

Die wichtigste Frage zum Schluss: Wie sieht es mit einem neuen Album aus? Arbeitet Ihr vielleicht schon an neuen Songs?

Wie schon gesagt, arbeiten wir derzeit an den Aufnahmen zum neuen Album „The Art Of Sickness“. Es wird auf jeden Fall was neues herauskommen, nur den Zeitpunkt der Veröffentlichung können wir noch nicht sagen!

Die letzten klugen Worte gehören Dir, Armin!

Ich möchte ich mich bei Dir Christian und XXL-Rock ganz herzlich für Deinen/ Euren Support für Profanity bedanken! Wir wissen das wirklich sehr zu schätzen. Blasting Greets an alle Death Metal Maniac da draußen... may the Hatred Hell Within be with you!

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Christian Hemmer

www.profanity.de
https://www.facebook.com/ProfanityDeathMetal
http://profanitydeathmetal.bigcartel.com/
https://profanitydeathmetal.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/user/nothingremain
http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/

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