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Decaying - To Cross The Line

DecayingxxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 38:30 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit dem „Ableben“ von Hail of Bullets und insbesondere Bolt Thrower hat der sich dem Krieg widmende Midtempo Death Metal seine wichtigsten Flaggschiffe verloren. Decaying aus Finnland, die in diesem Jahr bereits ihr drittes Album veröffentlichen, treten an, die großen Fußstapfen auszufüllen.

Um es vorweg zu nehmen: Die Qualität der Ausnahmekönner aus dem Vereinigten Königreich oder der Truppe um Martin van Drunen erreicht das Quartett aus den hohen Norden mit „To Cross the line“ nicht. Eine derartige Erwartungshaltung wäre wohl auch vermessen gewesen. Was bleibt? Acht groovende Mid-Tempo-Songs mit teilweise gemackssicheren Riffs und ordentlich Druck. Dazu die ein oder andere Gitarrenmelodie, die aufhorchen lässt, und zweistimmige Vocals, die ebenfalls gut passen. Gleiches gilt für die Produktion. Zum großen Sprung fehlt aber die Durchschlagskraft. Ein bisschen mehr Tempo hätte der Platte nicht geschadet. Schließlich wird im Krieg nicht nur mit Mörsern, sondern auch mit Maschinengewehren gekämpft.

Torben Jablonski

XXL WertungL

Tracklist:

To Cross The Line
From Shield To Storm
Nothing Is Free
The End Justifies The Means
Decadence
Crucial Factor
The First Objective
Futile Effort

Revolting - The Monolith Of Madness

revolting 2018xxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 36:30 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wer aus dem Stegreif alle Bands von Rogga Johansson nennen kann, darf sich mit Fug und Recht „Death Metal-Experte“ nennen. Laut Metal Archives ist Tausendsassa Johansson derzeit in 19 handgezählten Gruppen oder Projekten aktiv. Dabei ließ es der 41-Jährige im Vorjahr verhältnismäßig gemütlich angehen – er war nur an sechs Veröffentlichungen beteiligt. 2016 waren es immerhin noch deren zehn gewesen.

Wirklich bahnbrechendes Material hat Johansson mit seinen unterschiedlichen Sidkicks bislang indes nicht an den Start bringen können, wiewohl die hier zu rezensierenden Revolting zu seinen besseren Bands gehören. Sicherlich, das Fundament der zehn Songs ist unverkennbar der klassische Death Metal, aber das Trio streut immer wieder Melodien ein, die eben diese Band aus der Masse herausheben. Wohlgemerkt: Ohne die Grenze nach Göteborg zu überschreiten.

Trotzdem bleibt „Monolith of madness“ für meinen Geschmack zu vorhersehbar. Ähnliche Songs, ein Genre-Cover und ein Song mit dem Titel „Blood, blood, blood“. Gewohnte Kost eben, die dem Genre Death Metal keinerlei neue Impulse verleiht, was sicherlich auch nicht die Intention von Revolting sein dürfte. Damit sollte alles gesagt sein.

Torben Jablonski

XXL WertungL

Tracklist:

01. Blood Blood Blood
02. Procession To The Monolith
03. Ode To Hastur
04. Cadaver Patrol
05. Night Of The Tentacles
06. March Of The Revolter
07. The Faceless Deformity
08. Broomstick Legions
09. A Wedding For The Dead
10. From Out The Deep

Kadaverficker - KFFM 931.8

kadaverficker 2018xxlLabel: Rotten Roll Rex

Spielzeit: 34:59 min.

Genre: Grind/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 26. Januar 2018

Mein Grindcorefreund Bronko schwört seit je her auf die Grindveteranen von Kadaverficker, und da war es für mich Ehrensache, dass ich mir das neue Album unter den Nagel reißen würde, um mal ein Ohr zu riskieren.
Nach den knapp 35 Minuten Spielzeit hab ich dann auf den Punkt genau das bekommen, was ich erwartet habe. Infantiler (und das meine ich wertungsfrei) Fun-Grind wie man ihn schon x-fach gehört hat (als ich noch jung war, waren gerade Cuntgrinder DIE witzige Grindband, die jeder hören musste). Songlänge zwischen ein paar Sekunden und in wenigen Ausnahmefällen knappen drei Minuten, allerhand ulkige Filmsamples, albern-obszöne Songnamen und stumpfes 08/15-Uffta-Grind Geballer, das sich von der Masse an Grindbands aber alleine schon dadurch abhebt, dass es ein echtes Schlagzeug gibt. Erfrischend sind hier allerdings, dass einige Songs einen sehr punkigen Groove und Charme haben ("Stuhlgewitter" oder "Dortmund Assozial").
Ich will es kurz machen. Das ist die Sorte Mucke, für die man ein Herz haben muss. Wer "richtige" Musik hören will, der bekommt hier nicht wirklich etwas geboten. Wer sich für 30 Minuten Fäkalhumor und üble Scherze auf stumpfen Rumeplsongs erwärmen kann, der bitte zuschlagen. Für einen Durchlauf kann ich mir so was gut geben. Mehr ist leider nicht drin. Oder wie mein Freund Bronko sagen würde „Ballern“.

Kai B.

XXL WertungM

Tracklist:

1. Raiding the Radiostations (Nekrologue)
2. Crypt of Harassment
3. German Vermin
4. You Dislike... We Destroy
5. Stuhlgewitter
6. Das Kleben nach dem Tod
7. Max Wright, Alright
8. Kadavervikar
9. Yolocaust
10. Hier kommen die Ficker
11. The Fantastic Deceased and Where to Find Them (Interlude)
12. The Sleeping Bootey
13. Dead Is the New Sexy
14. Bus Baun
15. Rocking Metal Motherfucker
16. Nekroupie
17. Chupa Me a Pissa
18. Dortmund Asozial

Absolutum - Absolutum (MC)

AbsolutumxxlLabel: Crawling Chaos Records

Spielzeit: 14:44 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 26. Januar 2018

Eine Band wie aus dem Bilderbuch: Jan und Christian von den total geilen Valborg an den Saiteninstrumenten, Christoph von Total Negation an den Drums und Kollege Seuche (Fäulnis) hinterm Mikro - was kann da überhaupt noch schiefgehen? Im Ernst, was die vier Hoschis auf ihrer Debüt-Kassette veranstalten, ist einfach nur großartig! Dem alten Geist des 90er-Black Metals wollen sie (laut Promotext) huldigen und schöner hätte ich es auch nicht formulieren können. Es werden dem Hörer fünf gnadenlose Old School-Granaten (plus Intro) entgegen gefeuert, dass ich vor lauter Begeisterung gar nicht weiß wohin damit! Ich bin mir ziemlich sicher, wäre dieses Tonband in den frühen Neunzigern herausgekommen, wir würden es heute als zeitlosen Klassiker abfeiern. Die Atmosphäre ist klirrend kalt und gleichzeitig giftig und ätzend, die Gitarren zerschneiden die Kälte wie glühendes Eisen 'ne Packung Kerrygold und auch der Trommel-Meister kann bei diesem Niveau ganz locker mithalten. Ganz dezente Keyboardklänge runden den Spaß dann noch wunderbar ab. Das absolute Sahnehäubchen ist für mich aber der Gesang! Was der Herr Seuche hier mit seinem Stimmbändern macht, ist absolut unmenschlich und kann definitiv nicht gesund sein!! (Nach den Aufnahmen konntest Du bestimmt zwei Wochen kein Krachmucker-TV aufnehmen, oder?) Wäre ich noch blutjunge 16 würde ich wahrscheinlich sagen: "Ich feier das voll ab!", aber in meinem Alter kommt das irgendwie uncool rüber... So sage ich nur: Geil, Geil, Geil!! Das Gerät hier ist der absolute Hammer und für mich jetzt schon (obwohl wir gerade mal Anfang Januar haben!) ein ganz heißer Kandidat für meine Top Ten des aktuellen Jahres! Obwohl ich natürlich hoffe, das die Kollegen so flott wie möglich mit Nachschub rüberkommen, denn das hier schmeckt nach viel, viel mehr! Ich habe nix zu meckern und vergebe somit die Höchstnote!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

I
II
III
IV
V

Atomwinter - Catacombs

Atomwinter CatacombsxxlLabel: Trollzorn

Spielzeit: 39:59 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 09. Februar 2018

Da ist es endlich draußen, das neue Werk von Atomwinter, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte, denn bislang waren die musikalischen Ergüsse der Jungs aus Göttingen durchaus als formidabel zu bezeichnen. Ein wenig Zeit haben sie sich für "Catacombs" genommen, aber das Ergebnis rechtfertigt die Wartezeit auf jeden Fall. Klar hat man schon irgendwie eine gewisse Qualität von den Herren erwartet, aber dass die Platte derart heftig und kraftvoll ausfällt, hätte ich dann doch nicht gedacht. Die Band hat hiermit definitiv ihr bislang bestes Werk eingeprügelt und knallt uns vierzig Minuten lang eine Old School Death Metal-Granate nach der anderen um die Ohren, dass einem die Spucke weg bleibt! Unterstützt durch eine verdammt fette Produktion zeigen die Kollegen ihr ganzes Können und blasen dem begeisterten Hörer mit einer unglaublich intensiven Brutalität den Winterspeck von den Knochen. An ihrem Stil haben sie glücklicherweise nicht viel geändert, noch immer variieren sie gekonnt zwischen rasanten Prügeleien und stampfendem Mid-Tempo (bis noch langsamer), wobei ich mir den Vergleich mit ähnlich gelagerten Tanzkapellen hier bewusst spare, damit bloss nicht auch nur der Hauch eines Verdachtes aufkommt, die Göttinger Gang wäre lediglich ein Abklatsch. Denn dafür ist man im Hause Atomwinter viel zu eigenständig und wenn man dies dann noch mit ordentlich Leidenschaft und verdammt viel Herzblut vermengt (beides hört man der Scheibe ganz deutlich an!!), dann kommt da halt so ein geiles Geschoss wie "Catacombs" bei raus! Ein Hoch auf die Panzerhexe und ihre Jungs!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Intro
2. Catacombs
3. Dark Messiah
4. Sadistic Intent
5. Ancient Rites
6. Gathering Of The Undead
7. Carved In Stone
8. Necromancer
9. Morbid Lies
10. Funeral Of Flesh

Begerith - A.D.A.M.

begerith2xxlLabel: Minotauro Records

Spielzeit: 51:19 min.

Genre: Blackened Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die russische Kapelle Begerit" ist wohl mittlerweile nach Polen übergesiedelt und hat sich zum Eintrümmern ihres zweiten Albums "A.D.A.M." ins berühmte HERTZ-Studio begeben und das hört man auch! Denn dort ebenfalls heimische Bands wie Hate, Vader und ganz besonders Behemoth haben im Sound von Begerith ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Da man definitiv schlechtere Formationen als Vorbild nehmen kann, dürfe es niemanden wundern, dass der neue Longplayer der Russen ordentlich Power hat und mächtig auf die Pauke haut. Wie schon erwähnt dürfte der Sound der Band allen gefallen, die von Behemoth nicht genug bekommen können, auch wenn man an die überragende Qualität der Mannen um Herrn Nergal natürlich nicht heranreichen kann. (Ob der Titel "A.D.A.M." eine Hommage an Nergal sein soll, oder ob es sich (was irgendwie wahrscheinlicher ist!) um ein Konzept um den Hoschi aus dem Garten Eden ist, kann ich leider nicht beantworten...) Trotzdem kann man sich die Platte gut anhören, denn die Kollegen schaffen es verdammt gut, ordentliche Härte und eine episch angehauchte Atmosphäre miteinander zu verbinden. Das Ergebnis kann sich auch durchaus hören lassen, auch wenn mir der Spaß ein wenig zu sehr nach den oben erwähnten Vorbildern klingt. Aber wie heißt es so schön? Lieber gut geklaut, als schlecht selber gemacht, wobei man "klauen" eher durch "sich inspirieren lassen" ersetzen sollte! Ein grundsolides Album, dem man auf jeden Fall eine Chance geben sollte!!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. A.D.A.M. I
2. A.D.A.M. II
3. A.D.A.M. III
4. A.D.A.M. IV
5. A.D.A.M. V
6. A.D.A.M. VI
7. A.D.A.M. VII
8. A.D.A.M. VIII
9. A.D.A.M. IX
10. A.D.A.M. X
11. NOME FATAS HISS MORTUS (hidden track)

Vardan: Nostalgia - Archive of Failures 1-6 (6CDs)

vardan 2018xxlLabel: Moribund Records

Genre: Depressive/Ambient Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: Part I-III: 24.11.2017, Part IV-VI: 26.01.2018

Spielzeit: Part I: 40:56
Part II: 45:00
Part III: 37:11
Part IV: 36:01
Part V: 46:31
Part VI: 39:45

Jetzt ist er völlig bekloppt geworden, der Hemmer (oder extrem faul...), das dürfte sich vielleicht so mancher Leser denken, wenn er sieht, dass ich an dieser Stelle gleich sechs Alben auf einen Streich bespreche. Was schonmal ganz gut ist, es handelt sich immer um dieselbe Band, was die Sache schon mal etwas verständlicher macht. Wenn dann noch klar wird, dass es sich um das italienische Ein-Mann-Projekt Vardan handelt, dann dürfe hier und da schon der Groschen fallen. Was der Kollege mit den enormen Output nämlich hier veröffentlicht hat (und noch tut), kann man gut und gerne als ein einziges Gesamtkunstwerk ansehen, was halt mal knapp fünf Stunden dauert. Böse Zungen könnten natürlich behaupten, dass es sowieso egal ist, weil sich bei Vardan eh alles gleich anhört (und so ganz unrecht haben sie ja nicht...), aber wie man bei verschiedenen bereits veröffentlichten Rezensionen meinerseits feststellen konnte, finde ich die Mucke des Herrn Vardan ziemlich cool. Die Songs (brav Nostalgia I bis Nostalgia XVII betitelt!) bewegen sich wie immer irgendwo in der Schnittmenge von Depressive, Atmospheric und Ambient Black Metal, oder anders formuliert: Irgendwo zwischen Burzum und Xasthur! So was ist jetzt nicht unbedingt innovativ oder gar neu, aber der Italiener schafft es meiner Meinung nach immer wieder, sich vom Einheitsbrei abzusetzen, da er einfach eine Spur melodiöser, abwechslungsreicher und intensiver daherkommt. Klar, sechs CDs sind natürlich der totale Wahnsinn, denn auch wenn sie in zwei Schüben rausgekommen sind, bzw, noch kommen (Teil 1 bis 3 erschien bereits im November 2017, der Rest kommt am 26. Januar raus!) habe selbst ich (als bekennender Vardan-Fan!) es nicht geschafft, alles an einem Stück zu hören. Trotzdem gefällt mir auch dieses Kapitel aus den Hause Vardan wieder sehr gut und ich ziehe den Hut vor dem Arbeitseifer des Kollegen aus Sizilien!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

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