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Untervoid – Untervoid

UntervoidxxlLabel: Osmose Productions

Spielzeit: 24:30 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 26. Januar 2018

Black Metal aus Polen, hurra! Das östliche Nachbarland hat sich bereits seit Jahren einen guten Ruf als zuverlässiger Lieferant für qualitativ hochwertigen Schwarzmetall aufgebaut, da war ich natürlich sofort begeistert, als ich das selbstbetitelte Debüt der Zwei-Mann-Kombo Untervoid eingelegt habe. Hinter der Scheibe stecken im Übrigen keine Newcomer, sondern erfahrene Musiker, die sich schon in Bands wie Hate oder Azarath ihre Sporen verdient haben.
Musikalisch gibt es klassisch osteuropäisch angehauchten Sound, angereichert mit den aktuell im Trend liegenden chaotischen Passagen. Wirklich rund klingt das aber leider nicht. Die Songs wirken eher verhackstückt und sperrig, als aus einem Guss. Das Schlagzeug ist mir für das Genre definitiv zu klinisch, und der Gesang orientiert sich zwar an den üblichen, polnischen Klängen, also eher kehlig und tief, kann aber nicht ernsthaft überzeugen.
Das klingt jetzt erst mal vernichtender als es ist, denn Untervoid liefern hier bei weitem keinen Schund, nur wirklich zünden und und mitreißen tut das ganze auch nach mehreren Hördurchgängen nicht. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass auch aus Polen mal nur Mittelmaß kommt.

Kai B. 

XXL WertungL

Tracklist:

1. Messer 05:52
2. Twilight 04:55
3. Radiant Divinity 05:18
4. Inner Shrine 08:24

A Pale December - The Shrine of Primal Fire

A Pale DecemberxxlLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 53:08 min.

Genre: Atmosphärischer Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also, das Avantgarde-Label schickt sich an, wieder zu einem absoluten Top-Laden für außergewöhnlichen und vor allem qualitativ hochwertigen Black Metal zu werden. Hätte ich ehrlich gesagt nicht mit gerechnet, da die Kollegen aus Italien ja eine ganze Zeit lang weg vom Fenster waren, aber ich freue mich wirklich darüber! Auch mit der italienischen Formation A Pale December hat man voll ins Schwarze getroffen. Nach einem Demo und zwei Singles kommt die Band nun mit ihrem Debüt-Album um die Ecke und das Teil ist echt ein Volltreffer. Die Kollegen bieten uns eine hochinteressante Mischung aus atmosphärischem und melodischem Black Metal mit Elementen aus der Folk und Viking Ecke, was bei ihnen verdammt gut funktioniert und mich ziemlich begeistert. Von "hart" bis "zart" wird hier alles geboten, auch beim Gesang geht es von klarer Stimmlage bis hin zu bitterbösem Kreischen. Ein abwechslungsreiches Album, das Brutalität und Schönheit ganz hervorragend miteinander verbindet und zu einer mitreißenden und hochwertigen Einheit formt. Manchmal wird es sogar ein wenig avantgardistisch, was den positiven Gesamteindruck nur noch verstärkt! Ich bin schwer begeistert von den Italienern und hoffe, von ihnen in der Zukunft noch viele ebenso starke Platten zu hören! Super Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Path of Stars 06:50
2. Arboreal Sanctuary 07:33
3. Midwinter Ritual 08:50
4. Skygazer 07:09
5. Cimmerian Veil 06:45
6. Call of the Ancients 02:06
7. A Lost Lineage 13:55

Watain - Trident Wolf Eclipse

watain 2017xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 34:46 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 05. Januar 2018

Die Vorabsingle "Nuclear Alchemy" (Review hier!) hat es ja schon angedeutet: Watain gehen mit ihrem neuen Album wieder einen großen Schritt "back to the roots" und präsentieren uns eine knüppelharte, eiskalte Black Metal Scheibe, die vor Wut und Aggression nur so strotzt. Die Schweden schaffen es wieder einmal, das pure Böse in Musik zu verpacken und auf die Menschheit loszulassen. Schon der Opener (oben erwähnter Song!) zeigt dem Hörer überdeutlich, dass auf "Trident Wolf Eclipse" keine Gefangenen gemacht werden. Das hohe Spielniveau, auf dem sich die Musiker bewegen, dürfte mittlerweile zu wirklich jedem Metaller durchgedrungen sein, meiner Meinung nach haben sie es geschafft, ihren Stil auf der neuen Platte zu verfeinern und zu zementieren. Ob es das beste Watain-Album ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt echt noch nicht sagen, es hat aber definitiv das Zeug dazu. Brutal wie die Hölle, mit einer bitterbösen Atmosphäre versehen, die gleichzeitig klirrend kalt und tiefschwarz daherkommt, so wollen wir die Schweden haben! Und jetzt verzeihe ich Euch das letzte Album endgültig!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Nuclear Alchemy 03:10 
2. Sacred Damnation 04:41 
3. Teufelsreich 04:26
4. Furor Diabolicus 04:43
5. A Throne Below 04:09
6. Ultra (Pandemoniac) 04:01
7. Towards the Sanctuary 04:54
8. The Fire of Power 04:42

Grafvitnir - Keys to the Mysteries Beyond

GrafvitnirxxlLabel: Carnal Records / Sound Pollution

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch auf ihrem fünften Longplayer lassen die Schweden nichts anbrennen und liefern uns wieder eine tüchtige Black Metal Breitseite ab. Man bewegt sich in gewohnten Gewässern und präsentiert uns die schwedische Variante des Ganzen: Gerne aggressiv und brutal, aber immer mit einem Schuss Melodie! Technisch gesehen ist hier alles im grünen Bereich, trotzdem hat die Mucke ein ganz großes Problem, denn sie ist völlig unspektakulär und total vorhersehbar! Das hat man alles schon tausendfach gehört, man hat das Gefühl, einem guten alten Bekannten gegenüber zustehen, den man in und auswendig kennt. Das ist nicht schlecht, auf gar keinen Fall, aber so richtige Überraschungen (oder gar Innovationen), die einen vor lauter Begeisterung vom Hocker kloppen - tja, die findet man auf "Keys to the mysteries beyond" halt leider nicht. Wem das allerdings egal ist und wer einfach nur handwerklich gut gemachten, dezent melodisch angehauchten Black Metal hören will, der ist hier genau richtig! Am Besten, einfach mal reinhören und dann selber entscheiden.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nidhögg
2. Key to the Mysteries Beyond
3. Vargavinter
4. Crossing the Abyss
5 . Eternity's Glistening Black
6. Journey Into Storms
7. Unleash the Storm of Nothingness
8. Eye of Lucifer
9. Whispers of the Primordial Sea
10. Glimpses of the Unseeable

Perdition's Light - Endzeit 2.0

Perditions Light xxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 40:50 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Eine neue Band mit alten Bekannten findet sich hier, denn die beiden Protagonisten sind im einheimischen Black Metal Underground keine Unbekannten. So handelt es sich nämlich um die Herren Sorath (von Thorngoth) und umbrA (von Atrorum und Nebelkrähe), die sich unlängst zusammengetan haben, um gemeinsam zu musizieren und ihre Arbeit trägt nun die Früchte namens "Endzeit 2.0"! Geboten wird uns auf dieser selbstproduzierten Scheibe ein ausgesprochen abwechslungsreicher Black Metal mit einem ordentlich hohem Anteil an Keyboard und Synthie-Klängen. Doch bevor einige von Euch an dieser Stelle angeekelt das Weiterlesen einstellen wollen: Stop!!! Denn man kann so was auch völlig Kitsch- und Fremdschämfrei inszenieren und dies tun die zwei Musiker auch ganz ausgezeichnet! Die Songs sind teilweise kleine Hymnen, episch und mit viel Kraft intoniert. Dazu angenehm facettenreich, mal geht es doomig, mal rockig zu, auch ganz leichte Gothic-Anleihen lassen sich entdecken - aber alles extrem stimmig und wunderbar homogen zusammengestellt. Trotzdem bleibt das für Black Metal nötige Maß an Aggression und Brutalität nie auf der Strecke, ganz im Gegenteil, es geht hier verdammt heftig zur Sache! Das Einzige, was mich an der Platte ein bisserl stört, ist der klare Gesang (der meines Wissens von Sorath beigesteuert wird), der leider an einigen Stellen etwas neben der Spur liegt. Kann man aber verschmerzen, denn das Gesamtergebnis überzeugt auf ganzer Linie! Gutes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. DARK PASSENGER
02. BLEEDING TIDES
03. SEELENTRANSPLANTATION
04. MIGHTY OBSERVER
05. FALL OF MANKIND
06. DIE SICHTEN DER ANDEREN SEITE
07. MOUNRNINGS BREEZE
08. BLACKEND WINE OF REMEMBRANCE
09. CROP OF FATALITY
10. ENDZEIT 2.0

II / Lihhamon - Miasmal Coronation

II Lihhamon SplitxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 31:38 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: II; Lihhamon

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Es brodelt im Leipziger Untergrund. Auf „Miasmal Coronation“ haben sich zwei hoffnungsvolle Durchstarter aus der Messestadt zusammen getan, um in 30 Minuten alles in Grund und Boden zu prügeln.
Den Anfang macht Infernal Invocation, die heuer wohl nur noch als II geschrieben werden mögen. Selbige Kombo hat gerade eine Tour mit Sinmara, Sortilegia und Almyrkvie hinter sich gebracht und konnte mich Live bereits voll und ganz überzeugen. Ultrabrutaler und räudiger Black Death ohne viel Schnörkel. Schwarz wie die Nacht und boshaft. Drummer E. entpuppte sich dabei nicht nur Live als absolutes Tier, sondern trümmert auch auf Scheibe alles in die Brüche. II gelingt dabei das große Kunststück, trotz intensiver Blastbeatraserei atmosphärisch zu bleiben und nicht eintönig zu werden. Alle vier Songs können nahtlos als ein einziger, großer Anspieltipp gewertet werden. Großes Kino.
Lihhamon beackern grundsätzlich die selbe Kerbe, klingen aber noch etwas kälter und roher, und setzen sich vom eher vollen Sound der Vorband durch eine dezente Prise nordischer Raserei ab. Die Zutaten sind ähnlich, aber das Resultat aufregend anders genug, dass keine Langeweile aufkommt. Im letzten Stück „Chasma ( Deathstrike Coronation)“ kommt sogar noch ein Choir zum Einsatz und setzt nochmal schöne Akzente.
Unterm Strich ist „Miasmal Coronation“ ein echtes Schwergewicht, an dem es rundum nichts zu mäkeln gibt. Ich hoffe, dass es II zeitnah zu einem Full Lenght bringen und sollte eine von beiden Kombos bei euch vor der Tür spielen, dann unbedingt hin da, ach ja, und die Scheibe sollte sowieso ein Pflichtkauf sein.

Kai B.

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. I I - Indoctrination Of Deaths Command (5:06)
2. I I - Weltenfresser (4:10)
3. I I - Miasmal Execration (5:17)
4. I I – Vidargängr (2:25)
5. LIHHAMON - Zelot (Splendour of Terror) (5:08)
6. LIHHAMON - Inferno (Decimation Doctrine) (4:51)
7. LIHHAMON - Chasma (Deathstrike Coronation) (4:47)

Atrocity – Masters of Darkness

Atrocity Master of DxxlLabel: Massacre Records

Spielzeit: 17:04 min.

Genre: Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Oh je, oh je. Es sieht so aus, als müsste ich diesem Review noch kurz was vorne weg schieben. Als jemand, der selbst schon einmal Musik gemacht, aufgenommen und veröffentlicht hat, weiß ich, was es für ein Aufwand und eine Arbeit ist, und wie viel Zeit, Geld und Leidenschaft man in so eine Veröffentlichung investieren muss. Und ich weiß auch, wie unschön es sich anfühlen kann, wenn man für diese Arbeit dann schlecht bewertet wird. Trotzdem muss ich der aktuellen EP der deutschen Veteranenkombo Atrocity leider ein mieses Zeugnis ausstellen.
Eröffnet werden die vier Songs mit dem Zitat „ Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“, welches einmal durch den Verzerrer gejagt wurde, und danach kommt direkt alles auf einmal zusammen. Fangen wir mit dem instrumentalen Teil an. „Masters of Darkness“ soll (Pathos geladen, wie sich das anhören mag) zwar wie Death Metal klingen, es klingt aber leider nur wie Musik von jemanden, der weiß, wie Death Metal am Reißbrett klingen soll und das ganze dann nachgebaut hat. Um es einfacher aus zu drücken, der Musik fehlt die Seele. Es klingt, als wenn man einer Gruppe genrefremder Musikstudenten die Hausaufgabe gegeben hätte, ein Death Metal Stück zu schreiben und diese dann mit aller akademischen Pedanterie versucht hätten, einen Song nach Bauplan anzufertigen.
Allein damit wäre ich ja noch fertig geworden, wenn sich nicht noch instant ein Synthie und Choir-Gebräu dazu gesellt hätte, das einem vor Schmalzigkeit glatt die Socken auszieht. Der Gipfel der Fremdscham ist dann erreicht, wenn im zweiten Song ein Frauenchor zum pfeifenden Klang einer fallenden Bombe aus voller Brust „Menschenschlachthaus! Menschenschlachthaus“ intoniert.
Aus Respekt vor alteingesessenen Musikern, die wahrscheinlich mit allem gebotenen Engagement diese Scheibe eingespielt haben, muss ich leider zu folgendem Urteil kommen. „Masters of Darkness“ ist Plastik-Death-Metal mit Sabaton-Synthesizern.

Kai B.

XXL WertungS

Tracklist:

1. Masters Of Darkness
2. Menschenschlachthaus
3. Gates To Oblivion
4. Devil's Covenant

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