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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsMidnight – Sweet Death And Ecstasy

Cynabare Urne - In The Cremation Ground

cynabare ur 2018xxlLabel: Helter Skelter / Regain Records

Spielzeit: 17:04 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, was für ein cooler Stoff! Die beiden Finnen Sameli Köykkä und Jani Koskela haben sich ganz und gar dem Old School Death Metal verschrieben und zelebrieren diesen auf ihrer zweiten EP (die erste wurde 2016 unter dem Namen "Fire the torches" veröffentlicht - Review hier!!) mit Inbrunst und viel Herzblut! Die vier Songs bewegen sich gekonnt zwischen Midtempo und Blastbeat und verströmen eine modrig/ätzende Stimmung. Herrlich! Das Ganze ist definitiv nicht perfekt (gerade das Schlagzeug scheppert zum Beispiel extrem!), oder derbe innovativ, aber genau das macht den Charme dieser EP aus. Retro bis zum Anschlag, räudig und dreckig in Szene gesetzt und (trotz aller Begeisterung der Musiker) mit dem nötigen Ernst umgesetzt. Verdammt geil sind auch die Growls von Kollege Jani, die das Ergebnis noch ausgesprochen gelungen abrunden. Sehr schade, dass nach knapp 17 Minuten schon wieder alles vorbei ist! Hier steht hoffentlich in Kürze ein kompletter Longplayer ins Haus! Bis dahin ziehen wir uns halt die EP noch ein weiteres Mal rein!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1.Conquisitadors of Death
2.Ereshkigal
3.Shmashana Sadhana
4.Martyrs in a Deathless World

Anguis Dei - Ad Portas Serpentium

Anguis Dei  Label: Svart Records

Spielzeit: 20:34 min.

Genre: Symphonic Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus Japan kommt die hier aufspielende Band, deren Mitglieder in der dortigen Black Metal Szene beileibe keine Unbekannten sein dürften, so tummeln sie sich nebenbei noch in zahlreichen weiteren Formationen herum. Bei Anguis Dei hat man sich dem symphonischen Black Metal verschrieben, soll heißen, es gibt ordentlich Keyboard-Bombast und hübsche Melodien auf die Ohren, die sich mit dunklen Growls, fiesem Kreischen und bösem Black Metal verbinden. Das gelingt den Japanern auch recht ordentlich, handwerklich ist das alles ganz gut gemacht. Mir persönlich fehlt ein allerdings wenig die Seele bei dem Ganzen und was mich dann doch etwas gestört hat, ist der Instrumental-Track "Origin", der als dritter Songs total den Schwung aus der Platte nimmt - hätte man lieber ans Ende setzen sollen. Wobei man über den Sinn eines fast vier Minuten langen Instrumentals bei einer Gesamtspielzeit von gerade mal 20 Minuten auch diskutieren könnte. Insgesamt eine ganz nette Geschichte, wer auf so ein Bombast-Zeug steht, wird hier gut bedient, denn kitschig ist die Geschichte erfreulicherweise überhaupt nicht. Trotzdem haut einen die CD nicht wirklich vom Hocker, ist halt solide Durchschnittskost.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Maythorns over Uroboros 05:33
2. Angela Krudeliis Ambitiosa Nokturniis 05:55
3. Origin 03:37
4. The Lionel 05:29

Balmog - Vacvvm

Balmog CoverLabel: War Anthem Records (CD), Blackseed Productions (LP), Pulverem Mortis Productions (MC)

Spielzeit: 40:22 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 16. März 2018

Alles, was ich bislang von dem spanischen Black Metal Trio Balmog gehört habe (zuletzt ihre Split mit Sartegos - Review hier!) war solides Zeug, aber eher so nach dem Motto: "Gut gemacht, aber nicht wirklich herausragend". Damit ist jetzt aber mal Schluss, denn mit "Vacvvm" ist den Herren ein wahrlich hervorragendes Album gelungen, dass mich ob seiner Qualität nicht nur überrascht, sondern sehr schnell auch begeistert hat. Die musikalische Ausrichtung ist unverändert klassischer Black Metal der alten Schule. Aber diesmal stimmt einfach alles, die Songs sind irrsinnig finster und bösartig, ausgereift - aber ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass man mit ganz normalen "Zutaten" und ohne irgendwelchem Firlefanz auch ausgezeichnete Ergebnisse erreichen kann. Für gut gemachte Bratkartoffeln mit 'ner leckeren Bratwurst lass ich auch jeden Kaviar stehen (von dem Zeug wird man aber auch echt nicht satt...). Es ist ein echtes Vergnügen, sich "Vacvvm" anzuhören, die Songs sind ausnahmslos geil, sogar das mit einem leichten Industrial-Hauch verfeinerte instrumentale Zwischenspiel "Inde deus abest" fügt sich da wunderbar ein und nervt mich überhaupt nicht - was sonst eigentlich meistens der Fall ist! Die Atmosphäre ist ebenfalls der Knaller, schön fies und bösartig und auch der Sound lässt keine Wünsche übrig. Richtig geiler Black Metal, ohne "Post", "Ambient" oder sonstigem Tralala...

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Qui immolatus iam non moritur...
2. Eating the descendant
3. Hodegetria
4. Vigil of the blinds
5. Inde Deus Abest
6. Come to the Pulpit
7. Gignesthai
8. ...sed semper vivit occisus

Vhorthax - Nether Darkness

Vhorthax CoverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 22:23 min.

Genre: Black/Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Das liebe ich an diesem Job hier, man kommt an Musik, die man sich im Normalfall nie gekauft hätte (vor allem, wenn man so wenig Taschengeld bekommt wie der Schreiber dieser Zeilen...), oder schlimmer: Die man nie kennengelernt hätte! Wie auch bei dieser Band! Vhorthax kommen aus Russland und liefern mit ihrer ersten EP "Nether darkness" direkt einen absoluten Volltreffer ab! Ok, das Intro kann man links liegen lassen (ebenso wie das Outro), aber die vier Songs dazwischen blasen Dich echt weg! Ein dreckiger, morbider Bastard aus Death und Black Metal, mit einer dunklen, okkulten Atmosphäre wird uns hier präsentiert, mit einem "Gesang", der definitiv nicht von dieser Welt ist und eine ätzende Gänsehaut am ganzen Körper des Hörers hinterlässt. Die Songs sind intensiv, abwechslungsreich gestaltet (geschickter Umgang mit dem Tempo, kleinere Gimmicks...) und haben mich von Beginn an begeistert. Da haben die Kollegen von Iron Bonehead aber mal wieder ein verdammt gutes Näschen für exzellenten Krach bewiesen! Mysteriös, dunkel und mit einer verdammt boshaften Atmosphäre ausgestattet - herrlich! Einzig der Sound (den ich mal als "ok" beschreiben würde) könnte noch besser sein, aber gerade für ein Debüt ist das hier mehr als nur ordentlich, da freut man sich jetzt schon auf mehr!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Altar I - The Mass 01:56
2. The Levitating Tomb 04:18 
3. Stabat Mater 05:05 
4. Thy Foul Graal 03:19 
5. Crushing the Vessels of Trinity 05:58 
6. Altar II - The Descent of the Martyr 01:56

Sartego/ Balmog - Split (7")

Sartegos  Balmog  Splitxxl Label: Caverna Abismal Records

Spielzeit: 12:54 min.

Genre: Black/Death + Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zweimal lecker Extrem-Metal aus Spanien wird uns hier geboten. Den Anfang machen Sartegos, die einigen unter Euch vielleicht noch von ihrer Split mit Ysengrin" aus dem Jahre 2016 bekannt sind. Viel haben die Kollegen seit ihrer Gründung 2008 ja noch nicht veröffentlicht (zwei Demos, eine EP und zwei Splits), aber der auf dieser 7" verewigte Song hat Hand und Fuß. Ein räudiges Ding irgendwo aus dem modrigen Niemandsland zwischen Death und Black Metal, wobei der Schwerpunkt eindeutig beim Death Metal liegt. Gut gemacht, die sechseinhalb Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug. Wird Zeit, dass man hier mal so langsam mit 'nem richtigen Longplayer an den Start kommt. Auf der B-Seite geben sich Balmog die Ehre. Listigerweise hatte ich die Tage erst ihre Split mit den Italienern von Deathrow auf dem Plattenteller, von daher wusste ich bereits, was mich erwartet, nämlich solide gemachter klassischer Black Metal, der hin und wieder mal das Tempo drosselt. Nix außergewöhnliches, aber gut gemacht. Da werde ich schon richtig neugierig auf das demnächst erscheinende Album "Vacvvm", das im März via War Anthem Records unters Volk gebracht wird (die passende Kritik gibt's dann selbstverständlich bei uns!!!). Insgesamt eine gute Split, die grundsolide Kost bietet!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A. Sartegos: Lume do Visitante - Morrer no Nascente
Side B. Balmog: Venomous

Krachmanifest #2

krachmanifest2xxlErst mal ein dickes SORRY an Katja und Rayk, dass diese Rezension so spät erscheint, aber der Onkel Christian wird wohl langsam alt und hat Euch total vergessen...
Schön ist sie geworden die zweite Ausgabe (was anderes habe ich ehrlich gesagt auch gar nicht erwartet!!) - 92 fette Seiten mit geilstem Underground-Stoff. Wahnsinn, wie die beiden Hübschen es schaffen, nur zu zweit so ein qualitativ hochwertiges Magazin zu stemmen. (Ok, diesmal hatten sie etwas Unterstützung von Kollege "Gerste" (Insidern vielleicht vom Campaign for Musical Destruction Zine bekannt!), aber knapp 97,34% sind von Katja und Rayk!!) Was mich am "Krachmanifest" ganz besonders fasziniert? Nun, einmal die komplett fehlenden Scheuklappen - egal ob Death Metal, Black Metal oder Grindcore, hier kommt ins Heft, was gefällt. Das spiegelt sich auch bei den Rezensionen wider, da findet man Nuclear Blast Bands (Memoriam) neben schönem Untergrund-Getrümmer und einer ganzen Menge Eigenproduktionen (wie z.B. Rotten Pope oder Task Force Beer, die bei uns ja auch schon zu Wort gekommen sind!) Und dann gefällt mir die ungezwungene Art der beiden extrem gut. Man merkt nicht nur auf jeder Seite, dass sie knüppelharte Fans der Materie sind, auch stehen definitiv die Bands im Vordergrund - so was wie Selbstbeweihräucherung findet man im Krachmanifest überhaupt nicht. Die Auswahl der Gesprächspartner ist dufte - wo sonst findet man schon Interviews mit Kriegszittern, Hermann oder Nasmörk? Mein Favorit ist aber definitiv das Interview mit den kroatischen Grindern von Bolesno Grinje", extrem sympathische Band, von denen ich mir sofort zwei Platten geordert und es nicht bereut habe!! (Die Rechnung schicke ich Dir noch Rayk!!) Wer das Heft noch nicht besitzt, sollte ganz flott zuschlagen, denn viele Exemplare (von ursprünglich 200!) sind nicht mehr übrig. Meines Wissens wird auch schon fleißig an Ausgabe 3 gewerkelt, ganz feine Sache!! Definitiv das derzeit beste Fanzine auf dem Markt!

Christian Hemmer

Interviews: Age of Woe (Death/Sludge, Schweden), Bolesno Grinje (Grindcore, Kroatien), Demored (Death Metal, Deutschland), Embalming Theatre (Grindcore, Schweiz), Hermann (Black Metal, Deutschland), Incarceration (Death Metal, Deutschland), Kriegszittern (Death Metal, Deutschland), Miasmal Sabbath (Death Metal, Griechenland), Nasmörk (Grindcore, Deutschland), Nekrarchon (Black Metal, Griechenland), Six-Score (Grindcore, Österreich), Territion (Death/Grind, Deutschland), D.I.Die Booking (Grindcore-Konzertveranstalter)

Specials: Konzertberichte Braincrusher Festival, Grind The Nazi Scum, Metal Ov Death, In Flammen Open Air, Reviews

Umfang: 92 Seiten
Aufmachung: schwarz-weiß gedrucktes Fanzine
Preis: 3,50 Euro plus Versand
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tieflader - Apokalypse Jetzt

Tieflader  Apokalypse jetztxxl Label: Ratzer Records

Spielzeit: 20:46 min.

Genre: Thrash Metal/ Modern Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

Na, wer von Euch hat bei Bandnamen und Titel der EP nicht auch sofort an den NDH-Sound gedacht? Ich schon und das war mal ordentlich falsch. Denn die Kollegen aus Stuttgart hauen uns lecker Thrash Metal um die Ohren und garnieren diesen auch noch mit deutschen Texten, was ich ja grundsätzlich immer recht dufte finde. In diesem Fall haben die Lyrics auch noch Hand und Fuß (und 'ne halbe Arschbacke...), denn sie sind intelligent und machen sogar Sinn (ist im Metal ja nicht unbedingt selbstverständlich, höhö!). Schön finde ich darüber hinaus, dass man musikalisch auch über den Tellerrand schaut und z.B. im coolen "Gib mir die Hand" 'ne leichte Sludge-Seite anklingen lässt und sich auch dem Modern Metal nicht abgeneigt zeigt. An einer der Gitarren hängt übrigens Alex Scholpp, den man ja von den Farmer Boys kennen dürfte. (Dass der gute Mann auch noch bei Sinner und in der Band von Frau Tarja musiziert, wusste ich gar nicht - wieder was gelernt!) Insgesamt 'ne feine EP der Band (die es übrigens schon seit 1999 gibt), auch wenn hier und da sicherlich noch etwas Luft nach oben ist (so finde ich z.B. die unendlichen Wiederholungen des Refrains im "Apokalypse jetzt" etwas nervig.), aber das sind echt nur Kleinigkeiten. Das Einzige, was ich so gar nicht mag, ist das hässliche Cover-Artwork, aber das ist der Musik scheißegal und sollte wirklich niemanden davon abhalten, dieses coole Teil auf jeden Fall mal anzutesten! Daumen hoch, ich werde die Herren definitiv im Auge behalten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Apokalypse Jetzt 03:59
2. Gib Mir Die Hand 05:17
3. Sintflut 03:48
4. Dunkelblau 04:08
5. F.D.I.K. 03:34

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