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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsMidnight – Sweet Death And Ecstasy

Kremlin – Decimate the Elites

kremlin coverxxlLabel: Godz ov War

Spielzeit: 35:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ach du heilige Mutter Maria Gottes. Also das Lyrics im extremen Metal Bereich ja eher stiefmütterlich behandelt werden, ist ja ok. Meistens versteht man es ja eh nicht, und viele sehen die Stimme ja auch mehr als ein zusätzliches Instrument, als dazu da, um hochtrabende Botschaften in die Welt zu tragen. Aber wenn die Texte so kantig sind, dass man eine Review damit beginnen muss, dann scheint hier aber gehörig was los zu sein.
Aus dem recht umtriebigen Label Godz of War erwartet uns heute das Debüt der Kanadier von Kremlin mit dem Titel „Decimate the elites“. Musikalisch gibt es Black Death mit allerhand offensichtlichen Anleihen aus den 80gern und 90gern, sowohl aus Schweden, als auch aus den US of A. Das Ganze macht unter rein musikalischen Gesichtspunkten eigentlich sogar richtig Spaß. Erst als ich für ein wenig Backgroundinfos recherchieren wollte, lief es mir dann eiskalt den Rücken runter.
Da die Band nicht einmal in den Metal-Archives zu finden war, klickte ich mich durch einige Meldungen zu dem Album, um vielleicht etwas zu erfahren, was mir entgangen war, bis ich auf die Aussage eines der Musiker stieß, mir doch unbedingt die Texte durch zu lesen, da dort wichtige Botschaften drin stehen würden. Gespannt wie ein Flitzebogen packte ich die Scheibe also nochmal in den Player, öffnete das Textdokument und begann rhythmisch nickend mit zu lesen.
Ich hoffe einfach inständig, dass es sich bei dem ganzen um eine reine Imagesache handelt, und die den Unfug nicht ernst meinen. Wenn doch, sehe ich mich leider außer Stande, die Band ernst genug zu nehmen, um sie mir weiter anzuhören. Von flacher Erde bis geheimer Verschwörung der Echsenmenschen ist da einfach alles mit dabei, was das Aluhutträgerherz begehrt. Zum guten will ich einfach davon ausgehen, dass das Ganze nicht ernst gemeint ist, und die Review damit schließen, dass wir hier eine musikalisch coole, aber unkreative Aufbereitung verschiedener Old-School-Death-Metal Stilrichtungen haben mit einem, nennen wir es mal, „exotischen“ Textkonzept.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nuke Them (13 Families)
2. At War
3. Kremlin
4. Decimation of the Elites
5. Exterminate the Shapeshifters
6. Babylon’s Regime
7. Flat Earth
8. Under Hypnosis
9. Devilution

XXL-Tipp

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